| DOA 4.0 |
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Direct Oracle Access 4.0 - Übersicht über die neuen Funktionen
Dieses Dokument stellt eine Übersicht
über die wichtigsten Neuerungen von Direct Oracle Access 4.0 bereit.
TOracleDataSet
Objekt
und Collection Unterstützung
Objektspalten und Attribute können
nun in einem DataSet ohne zusätzliche Programmierung betrachtet, bearbeitet und
im QBE-Mode benutzt werden. Eine neue CreateObject-Funktion erlaubt außerdem
das Erzeugen einer Objektinstanz von einem DataSet-Datensatz. Auf diese
Objektinstanz kann man via TOracleObject zugreifen kann.
Eine Sammlung von Spalten oder
Attributen kann in einem DataSet
abgebildet werden. Während der Entwurfszeit erkennt die automatische
Master/Detail Konfiguration Collections und bietet ein bediener-freundliches Standard Master/Detail Setup an.
Query
By Example Operatoren
Die Query By Example (QBE)
Funktionalität unterstützt jetzt auch Operatoren wie zum Beispiel >, <,
!, =, wie, zwischen, in u.s.w, so das erfahrene Benutzer komplexere Abfagen in
einer Standard-QBE erstellen können. Wenn der cost based optimizer verwendet
wird geben QBE-Abfragen werden jetzt immer genau den Wert an (anstatt den
Variablen). Dies ermöglicht einen optimalen Abfrageentwurf .
BLOB
Kompression
Die neue CompressBLOB
Eigenschaft erlaubt es Long Raw und BLOB Spalten in einer komprimierten Form in
einer Datenbank zu speichern. Dabei reduziert sich die Datenbankgröße und der
Netzwerk-verkehr. LZH Kompression wird als ein Standardformat unterstützt und
kann durch einen neuen OnCompressBLOB und ONDecompressBLOB
in eigenenen Kompressionsalgorithmen verwenden werden.
UniDirectional
DataSet
Zur Verarbeitung von großen
Datemengen für Select, Update, Insert oder Delete und für die Reporting
Funktionalität kann man das DataSet UniDirectional verwenden. Beim
uniDirectionalen DataSet wird kein Datensatz zwischengespeichert und kommt
deshalb nicht zum Speicherüberlauf.
Index
Organized Tabellen Unterstützung
Das TOracleDataSet kann jetzt
zum ändern von Index Organized Tabellen verwendet werden.
Provider
Optionen
Wenn in einer dreistufigen
Anwendung ein TOracleDataSet mit einem TDataSetProvider verbunden ist, ist es möglich
zu kontrollieren, ob Schlüsselfelder, Index-Definitionen und Standardwerte
festgelegt sind.
TOracleQuery
Scrollbare
Abfragen
Oracle9 führte das Konzept von
scrollbaren Abfragen ein. Bei einer normalen Abfrage ruft man nur den nächsten
Datensatz ab. Eine scrollbare Abfrage erlaubt das Navigieren zu jeder absoluten
(First, Last, MoveTo) oder relativen (Prior, MoveBy) Position in der
Ergebnismenge. Dieses Feature arbeitet aufgrund verschiedener Oracle-Bugs in der
Version 9.0 und 9.2 nicht exact.
TOracleSession
Statement
Caching
Statement Caching ist ein neues
Feature in Oracle Net 9.2. Diese Funktion ermöglicht das Zwischenspeichern von
Anweisungen in einer Sitzung. Beim nächsten Aufruf der Anweisung wird diese
ohne erneute Aufbereitung ausgeführt.
Die älteste Anweisung wird aus dem Cache entfernt, wenn ein benutzerdefiniertes
Maximum von Cursor erreicht ist. Das sichert ab, das nur die am häufigsten
benutzen Anweisungen im Cache verbleiben und das in der Datenbank nicht zu viele
Cursor aktiv sind.
TOracleScript
Ersatz
von unterdrückten Variablen
Der Ersatz von unterdrückten
Variablen kann jetzt durch das neue Scan-Variablen ein- und ausgeschaltet
werden.
Neue
SET Befehls Optionen
SET SCAN, FEEDBACK, ECHO,
TERMOUT, EXITONERROR, COLWITH können in Scripten verwendet werden.
Session
Pooling
Neue
TOracleSessionPool Komponente
In Direct Oracle Access 3.4 war
das TOracleSessionPool ein Object mit einer einzelnen Instanz, das die
Datenbasis darstellte. In 4.0 ist das Object eine Komponente, so das man zusätzlich
Pools, die Menge der Pool-Eigenschaften zur Entwurfszeit und die zugewiesenen
Sitzungen für einen bestimmten Pool indivuduell erstellen werden können.
Tuning
Die TOracleSessionPool
Komponente erlaubt es den Pool für optimale Performance und Resourcenbenutzung
zu optimieren. Man kann die minimale und maximale Zahl der Verbindungen im Pool
und die Zeitdauer die Verbindung im Leerlauf sein darf bevor, sie vom Pool
getrennt wird, kontrollieren bzw. einstellen.
Native
Oracle9i Pooling
Die TOracleSessionPool unterstützt
die native Oracle 9i Anwendung für maximale Effizienz.
Fehlerbehandlung
Global
OnOracleError Ereignisbehandlung
Eine global OnOracleError
Ereignisbehandlung erlaubt es zum Zweck der Fehlersuche alle Oracle Fehler
aufzuzeichnen. Das Ereignis erlaubt den Zugriff auf die Session und
Objektinstanz welche einen Fehler verursacht haben. Man kann im Fehlerfalle
entsprechende Informationen aufzeichnen. Das Ereignis kann auch benutzt werden
um die Standard Oracle Fehlermeldungen zu verändern.
Sitzungs
und Instanzen Fehlereigenschaften
Für ein bessere globale
Fehlerbehandlung beinhaltet das EOracleError Objekt jetzt die Session und
Objektinstanz die den Fehler verursachte.
Die
TOracleQueue
Die TOracleQueue Komponente
vereinigt die grundlegende Funktionalität des Oracle-Packages DBMS_AQ Paket.
Temporäre
LOB Unterstützung
Bei Oracle8i und höher kann
man die temporären LOB´s benutzen um BLOB- oder CLOB-Daten im Client-Speicher
zu manipulieren, ohne eine entsprechende LOB Spalte in der Datenbank zu haben.
Eine temporäre LOB kann direkt zum einfügen und updaten von LOB Daten genutzt
werden Das TOracleDataSet kann in temporäre LOB´s schreiben.
Timestamp
Unterstützung
Der
Oracle8i Timestamp erlaubt es Datum/Zeit mit der Genauigkeit einer Nanosekunde
zu bestimmen. Es wird wie folgt unterstützt:
Neues
TOracleTimestamp Objekt
Das neue TOracleTimestamp
Objekt schließt den TOracleTimestamp Datentyp mit ein. Es beinhaltet
Eigenschaften für alle seperaten Datums- und Zeitelemente und erlaubt es den
Wert in ein TDateTime oder String zu ändern. Der String kann entweder im
Windows/Delphi Format oder Oracle Format sein.
Timestamp Unterstützung in anderen Komponenten
XMLTYPE
Unterstützung
Der XMLTYPE Objekttyp wird bei
Oracle9i für die Bearbeitung von XML Informationen benutzt. In Oracle9i Release
2 kann dieser Objekttyp auch vom Client benutzt werden.
Neues
TXMLType Objekt
Der TXMLType Objekt ist
abgeleitet von der TOracleObject und bietet einen einfachen Zugriff zu XML-Daten
als String-Wert. Es kann von jeder anderen TOracleObject genutzt werden.
XMLTYPE
Unterstützung in anderen Komponenten
Entwurfszeit
Standardeigenschaftswert
Die neue Eigenschaft
Standardbegriff im Oracle Hauptmenü in der Delphi oder C++ Builder IDE erlaubt
es, die Standardwerte für die Eigenschaften der Direct Oracle Access
Komponenten in der Entwurtszeit zu definieren.
Oracle
Monitor
Der Oracle Monitor (nur bei der
Pro Version) unterstützt jetzt zusätzlich Abfragen von Query-Plan
Informationen. Über eine neue
Options-Page können die gewünschten Informationen ausgewählt werden. Der
Query-Plan wird in Baumform angezeigt und gibt die Beschreibung jeder Operation
aus und erlaubt schrittweise den Query-Plan nachzuvollziehen.
Der Oracle Monitor unterstützt
die neue TOracleQueue Komponente.
Lite
Edition
Ein neues Direct Oracle Access
Lite Paket ist für Delphi 7 und C++ Builder 6 verfügbar und kann mit den
Desktop Versionen dieser Entwicklungsumgebung genutzt werden. Der einzige
Unterschied zwischen dem Standard und Objektpaket ist, das das TOracleDataSet
fehlt.
Nicht
sichtbar-Option
Für Konsolenanwendungen wurde
die neue Eigenschaft NONVISUAL eingeführt. Dies ermöglicht bei der Erstellung
von Kylix-Anwendungen die Q-Bibliotheken und die X-Bibliotheken außen vor zu
lassen. Dies reduziert also Größe der Konsolenanwendungen.