Betriebshofmanagement - System

Diese Anwendung wurde in Zusammenarbeit mit der Fa. Kienzle System GmbH und der Fa. EDV Beratung Helmut Kloos entwickelt. Aufgabe des Anwendung ist es die Position von Fahrzeugen auf einem Betriebshof exakt zu erfassen und die Aus- und Einfahrten, sowie die den Werkstattbetrieb zu überwachen und zu steuern.

Das System ist in der Lage Informationen über Hofeinfahrten der Fahrzeuge entgegenzunehmen, den Fahrzeugen Stellplätze mitzuteilen, ggf. die Fahrzeuge in die Werkstatt "einzuweisen" und gestützt auf Fahrplan-Informationen die einsatzfähigen Fahrzeuge auf die planmäßig anstehenden Linien zu verteilen.

Dabei ist es möglich die gesamte Ausfahrt-Steuerung sowohl vollautomatisch über die Software als auch manuell über den Fahrdienstleiter vornehmen zu lassen.

Die Standort-Mitteilungen der Fahrzeuge an das System erfolgen durch Signale von im Boden installierten Überfahr-Schleifen sowie über an dem meist vorhandenen Druckluftschlauch angebrachten Transpondern, welche die tatsächliche Parkposition eines Fahrzeuges bekannt geben.

Die Hardware zu diesem System wird von Fa. Kienzle System GmbH in Mülheim hergestellt. Die Software ist der Nachfolger einer bestehenden Kienzle System - DOS Anwendung und transferiert das bestehende Know How in eine moderne Softwareplattform unter Windows. Dabei werden die graphischen Möglichkeiten des Betriebssystems genutzt um die Informationen übersichtlich und vollständig anzuzeigen.

Das System lässt sich in vier Bereiche einteilen. Die Bildschirmmasken der einzelnen Module gibt es hier zu sehen.

1. Einfahrtssteuerung

Ein Bus der auf dem Betriebshof einfährt benötigt eine Position in einer Reihe der Halle oder des Hofes. Diese zu wählende Reihe hängt meist von Bustyp, Buszustand und Situation des Fahrbetriebes (Mittagseinfahrt, Abendeinfahrt etc.) ab. Wurde ein Fahrzeug defekt gemeldet oder stehen Routine Kontrollen an so wird das Fahrzeug aufgefordert in die Werkstatt zu fahren oder eine Parkposition vor der Werkstatt einzunehmen.

Genau diese Aufgaben vereinfacht das Betriebshofmanagementsystem. Es wird ein Regelwerk hinterlegt, welches in Abhängigkeit von Bustyp, Zustand, Fahrzeug und Werkstattplänen, die Zielspur des Fahrzeuges ermittelt und über ein Display dem Fahrer mitteilt.

2. Stellplatzerfassung

Unabhängig von den Aufforderungen an die Fahrzeuge eine bestimmte Parkposition einzunehmen wird die endgültig eingenommene Parkposition z.B. über an den Druckluftschläuchen angebrachten Transponder mitgeteilt. Damit erhält das System eine Überblick über den Ist-Zustand, welcher Grundlage ist für die Ausfahrtsteuerung ist. Alle Fahrzeuge in Hof und Halle können in einer, bei Inbetriebnahme zu gestaltenden maßstabsgetreuen Graphik, am Display des Steuerungs-Computers dargestellt werden. Dabei werden die verschiedenen Zustände der Fahrzeuge farblich dargestellt.

3. Ausfahrtssteuerung

Fahrpläne können manuell oder zeitgesteuert aktiviert werden, so dass dem System zu einem konkreten Zeitpunkt die anstehenden Ausfahrten bekannt sind. Die Information, wann welche Ausfahrten stattzufinden haben in Kombination mit der konkreten Information, wo die einzelnen Fahrzeuge stehen, ermöglicht es dem System einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

Zum richtigen Zeitpunkt wird das System unter Beachtung von Regeln die anstehenden Ausfahrten feststellen und auf Displays in Halle, Hof oder Aufenthaltsräumen die für die Fahrer notwendigen Informationen anzeigen, d.h. welcher Dienst soll welches Fahrzeug auf welcher Linie fahren und in welcher Spur das Fahrzeug geparkt ist.

Manuelle Eingriffe durch den Fuhrparkleiter sind jederzeit gewährleistet.

4. Werkstattsystem

Die Werkstatt kann mit Hilfe von Zeit- und Werkstattplänen den Zustand eines Busses beeinflussen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass das jeweilige Fahrzeug entweder bei der Einfahrt entsprechende Hinweise erhält und der Werkstatt bereitgestellt wird, oder das Fahrzeug wird aufgrund seines nicht voll einsatzfähigen Zustandes bei der Ausfahrtsteuerung entsprechend behandelt. Beispiel: Einsatz nur noch auf Kurzstrecken.

Werkstattleitung und Fahrdienstleitung können an Hand der Übersichten die notwendigen Ressourcen erkennen und ihr gemeinsames Vorgehen koordinieren.

Individuelle Zusätze, Projektverlauf

Da das ganze System modular und übersichtlich aufgebaut ist, sind wir jederzeit in der Lage es auch an individuelle Gegebenheiten beim Kunden anzupassen.

Preise teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

Die Bildschirmmasken der einzelnen Module gibt es hier zu sehen.

Für Fragen, Anregungen, Wünschen wenden Sie sich bitte an:

Andreas Tengicki, SDCTec GmbH, 06155 831 770 oder tengicki@sdctec.de

oder an:

Helmut Kloos, EDV- Beratung Helmut Kloos, Autopoll. 0700 - 0100 0921 oder autopoll@t-online.de